Archiv für Oktober 2013

Weiterbildung

Für unsere ehrenamtlichen Lehrer_innen, die oftmals nicht aus dem Gebiet Deutsch als Fremd-/Zeitsprache kommen, konnten wir am 12. Oktober nun bereits ein zweites Mal eine Einführungsveranstaltung anbieten, um sie auf das Unterrichten bei DAMF vorzubereiten. Die Referent_innen kamen aus den DAMF selbst und widmeten sich Themen wie:
* Was ist DAMF?
* Wer sind unseren Lerner_innen?
* Lebenssituationen von Asylsuchenden
* Grundlagen der Didaktik und Methodik des Fremdsprachunterrichts
* Kompetenzen des Fremdsprachenlernens
* Lern- und Arbeitsstrategien & Autonomes Lernen
* Materialien und Strukturen für das Unterrichten bei DAMF
Da die Veranstaltung zum ersten Mal als Ganztagsveranstaltung angeboten wurde, mussten einige Rückschläge in Bezug auf die Planung eingesteckt werden. Davon lassen wir uns aber nicht abschrecken – denn nur aus Fehlern kann man lernen und besser werden – zumal die Veranstaltung insgesamt als Erfolg gewertet werden kann. Bereits in einem viertel Jahr (zum Beginn unseres neuen Trimesters) soll es eine weitere Auflage der Veranstaltung geben. Ehrenamtliche Lehrer_innen aus anderen Gruppen bzw. Städten sind herzlich willkommen.

Einstufungstests und erster Schultag

Am 30. September fand wie geplant unser Einstufungstest statt – leider kamen dieses Mal nur zirka 20 Personen. Vor Ort waren zudem 10 unserer Lehrer_innen, um die Tests (schriftlich & mündlich) durchzuführen. Unterstützt wurden wir von fünf Dolmetscher_innen (2 Gemeindedolmetscher_innen, 1 ehemaliger Schüler, 2 weitere aus den eigenen Reihen). Am 14. Oktober gab es zum ersten Schultag zwar keine Zuckertüten, aber jede_r Lerner_in bekam einen Arbeitsordner mit Lerntagebuch und ein Lehrbuch ausgehändigt. Nach der Einführung in die Handhabung der Arbeitsordner und die Regeln unseres Unterrichts fuhren alle Lerner_innen mit ihren Lehrer_innen in ihre neuen Kursräume. Für die vier Lerner_innen, die an diesem Tag zum ersten Mal zu uns stießen, gab es einen zusätzlich arrangierten Einstufungstest. Auch an diesem Tag wurden wir wieder von diversen Dolmetscher_innen unterstützt. Die Bereitstellung von Dolmetscher_innen erachten wir für eine grundlegende Notwendigkeit, um eine kompetente Kommunikation zwischen den neuen Lerner_innen und uns abzusichern – wenigstens an diesen beiden Tagen – denn im Unterricht müssen sich unsere Lehrer_innen und Lerner_innen dann mit ‚Händen und Füßen‘ behelfen, da oft keine Mittlersprache vorhanden ist.